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Werbungskosten

Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen im Sinne des § 8 (§ 9 Abs. 1 Satz 1). Der Abzug der Werbungskosten setzt voraus, dass die Aufwendungen

  • zur Erwerbung der Einnahmen gemacht werden; Werbungskosten können daher bereits vorliegen, bevor entsprechende Einnahmen erzielt werden (vorweggenommene Werbungskosten),
  • zur Sicherung der Einnahmen dienen,
  • zur Erhaltung der Einnahmen gemacht werden.

In § 9 werden beispielhaft Aufwendungen aufgezählt, die als Werbungskosten abgezogen werden können. Zu diesen Aufwendungen gehören zum Beispiel:

  • Schuldzinsen, soweit sie mit einer Einkunftsart in wirtschaftlichen Zusammenhang stehen,
  • Steuern, sonstige öffentliche Abgaben und Versicherungsbeiträge für den Grundbesitz,
  • Beiträge zu Berufsständen und sonstigen Berufsverbänden,
  • Aufwendungen des Arbeitnehmers für Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte,
  • notwendige Mehraufwendungen, da einem Arbeitnehmer wegen einer aus beruflichem Anlass begründeten doppelten Haushaltsführung enstehen,
  • Aufwendungen für Arbeitsmittel,
  • Absetzungen für Abnutzung (Afa) und Substanzverringerung,
  • geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG), die bis zu 410 EUR netto sofort als Werbungskosten abgezogen werden können (§ 9 Abs. 1 Nr. 7 Satz 2),

  • Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer, wenn für die berufliche Tätigkeit keine anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht.

Diese Aufzählung ist nicht erschöpfend. Deshalb ist davon auszugehen, dass alle Aufwendungen, die die Voraussetzungen des § 9 Abs. 1 Satz 1 ESTG erfüllen, grundsätzlich als Werbungskosten abgezogen werden können.

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